Working Goats

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Hier ein paar Ideen für Weideschutzhütten.

Da ich kein Künstler vor dem Herrn bin, hoffe ich, die Zeichnungen sind einigermassen verständlich geworden.....

Klären Sie vor dem Bau einer feststehenden Weidehütte ab, ob Sie für das Bauvorhaben eine Baugenehmigung brauchen bzw. ob Sie in diesem Bereich überhaupt feste Bauten errichten dürfen (Beispiel: Landschaftschutzgebiete).

Hier die einfachste Variante einer Weidehütte: 3 geschlossene Seitenwände und ein Dach. Die offene Seite sollte immer zur wetterabgewandten Seite zeigen.
copyright: www.housebarra.com

Bei ensprechender Abspannung kann das hier gezeigte Wikingerzelt - kurz Wiki - auch als Schutz bei Regentagen und Temperaturstürzen im Frühjahr oder Herbst dienen. Wenn wir Mittelaltermärkte besuchen, ist das das Reisezelt für unsere Ziegen.

Wir haben für unsere Ziegen ein selbstgebautes Wiki verwendet, das eine Grundfläche von 2 x 3 m hat und Platz für 2 Personen oder/und für 8-10 Ziegen bietet. Wir haben die Eingangsklappen belassen, da so ein weiterer Schutz gegen Nässe und Kälte entsteht, diese jedoch soweit aufgeschnürt, dass die Ziegen das Zelt in zwei Richtungen verlassen können.

Beim Selbstbau bitte auf die Verwendung von stabilem Holz und stabiler Plane achten.

Diese Konstruktion ist schon anspruchsvoller. Vordach, teilweise geschlossene Front mit Heuraufe, sowie eine Regenrinne mit Ablauf und Trinkwasser-Sammelbecken. Ein solcher Stall ist - je nach Rasse und mit einem befestigten Auslauf davor - schon fast wintertauglich. Zusätzlich angebrachte Wind- und Kälteschutzlamellen vor dem Eingang sorgen für ein angenehmes Stallklima. Einzig die Wasserversorgung ist noch nicht frostsicher.

Natürlich kann man - eine entsprechende Genehmigung vorausgesetzt - auch die mittlerweile vielfältig angebotenen mobilen Weideunterstände für Pferde verwenden. Hier ist meistens der Preis und die auf Pferde angepasste Höhe ein Hinderungsgrund.


 



Findige Schafhalterinnen haben vor Jahren mobile Unterstände aus Schafhorden, Plane und Wasserschläuchen bzw. Kunststoffrohren entwickelt:

  • 3 Schafhorden werden zu einem "U" gestellt und stabil miteinander verbunden.
  • in regelmässigen Abständen werden nun als Dach entlang der beiden "langen" Seiten zuerst stabile Pfähle direkt an den Horden in den Boden geschlagen und mit den Horden stabil verbunden. Je geringer der Abstand, umso weniger sackt das Dach bei Regen oder Schneelast später ein.
  • nun formt man mit stabilem Schlauch das ebenfalls U-förmige Dach. Die Schläuche werden hierzu auf die Kunststoffpfähle aufgesetzt.
  • Dachlatten mittig im U-Bogen der Dachkonstruktion und seitlich stabilisieren zusätzlich.
  • Plane(n) drüber ziehen und gut befestigen. Ggfs. noch zusätzlich abspannen, die Horden im Boden verankern, sonst ist beim nächsten Sturm das Gebilde weg.

Das ganze kann man, dann ist es aber weniger mobil, auch mit zu einem U gebogenen Baustahlmatten bauen.

Für kleine Ziegenbestände eignen sich auch ausgediente Pferde- oder Viehanhänger, alte Lade- oder Pritschenwagen. Diese kann man mit hochklappbaren, zusätzlichen, Seitenteilen oder Sonnensegeln (stabil abspannen!) noch erweitern.

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